Mit 19 Jahren als Buchhändlerin und  junge Mutti begann  sie in der Stadtbibliothek, die sich im Gebäude Am Freibad 2 ihre Tätigkeit bei der Stadt Böhlen.
Im Fernstudium qualifizierte sie sich zur Bibliothekarin.
Seit 1993 befindet sich die Stadtbibliothek im Haus II der Stadtverwaltung und hat sich seitdem stark gewandelt. Sie ist Hell, Freundlich, Farbig, Fortschrittlich und hat eine kompetente Betreuung und Beratung durch Frau Zschoch und ihre Mitarbeiterin.
Seit 2001 ist die Bibliothek zudem Medienkompetenzzentrum mit Internet- und Computerarbeitsplätzen für Nutzer.

Das bedeutete für Frau Zschoch immer Weiterentwicklung, keinen Stillstand. Sie liebt ihren Beruf sehr, schön ist ja auch, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann.
Besonders gern, neben dem Einkauf von Büchern, Zeitschriften, Medien, deren Pflege, mag sie die Beratung der Leser/innen.
Bei ihrer Stammkundschaft weiß sie, was diese mögen. Alle Wünsche kann sie nicht erfüllen, aber viele.

Ca. 650 Nutzer hat die Bibliothek jährlich, knapp12.000 Bücher unterschiedlichen Genres, über 2 500 CD, DVD, Hörbücher oder Spiele gehören zum Bestand.
Engagiert betreibt sie die Außenwirkung der Bibliothek, so werden vom Kindergarten, über Grundschule, Oberschule, Senioren, alle ans Lesen durch vielfältige Veranstaltungen  herangeführt. Dabei nutzt sie alle Möglichkeiten, die es gibt. Z.B. Aquise von Fördermitteln,  Angebote von besonderen Veranstaltungen, wie Theaterstücke, Puppenspiel, Bibliotheksführungen, Nachtlesen etc..
Ihre Buchlesungen mit  Autoren sind gern gesehen.
Dank ihres Engagements ist die Bibliothek ein geistig-kulturelles Zentrum in unserer Stadt.

Eine andere Seite ihrer Arbeit ist die Führung des Stadtarchivs. Hier ist die Geschichte der Stadt in Dokumenten gespeichert, alles ist elekronisch erfasst und nach Stichworten gespeichert. Ohne die systematische Aufarbeitung wäre manchens unwiederbringlich verloren.

Sie gehörte zu den Autoren als das erste Buch über Böhlen in der "Neuzeit" -  "Böhlen- Bilder erzählen aus vergangenen Tagen" verlegt wurde.
Auch die Heimatstube, die sich im Haus II befindet, wird von ihr gepflegt. Manch Schulklasse hat sie  hier betreut.

Böhlens Stadtoberhaupt gratulierte herzlich und äußerte einen Wunsch.

Dass Frau Zschoch mit ihrer  Kompetenz, hoffentlich auch nach ihrem beruflichen Leben, Böhlens Heimatgeschichte weiter verbunden bleibt.

« zurück