Sehenswürdigkeiten

 Rathaus 1902 als Pächterhaus zum Rittergut im offenen Baustil gebaut
Seit 1928 dient es als Rathaus
 Kugelhaus Erbaut im Jahr 1928, steht auf dem Gelände des ehemaligen Rittergutes
 Haus mit  Sonnenuhr Wohnhaus in der August- Bebel- Str. 1
 Evangelische Kirche Älteste Gebäude der Stadt, erste Nennung 1540. Die großen Glocken, gegossen im 15. Jahrhundert stammen aus dem weg gebaggerten Ort Zeschwitz.
Die Donatiorgel erhielt die Kirche 1794.
1991 erhielt die Orgel ihre Zinnpfeifen wieder, die Kriegszwecken geopfert wurden
2005 Beendigung der Sanierung der St. Christoporuskirche.
 Katholische Kirche Entstand 1953/54. Erhielt den Namen "Christus König"
Einweihung der Orgel 1967
2000 Grundsteinlegung und Einweihung des neuen Gemeindezentrums der katholische Kirchgemeinde
 Stadtzentrum 1993 Aufnahme in das Stadtkernsanierungsprogramm, 1994 Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, 1998 Abriss des ehemaligen Kaufhauses, 1999 Einweihung des umgestalteten Stadtzentrums, 2003 Abriss des "Bunkers" im Stadtzentrum
2003 - Anlässlich der 650- Jahrfeier von Böhlen wurde ein aus Kies und Pflanzen gestaltetes Stadtwappen übergeben. Es hat seinen Platz vor der versteinerten Zeder, die ca. 33 Mio. Jahre alt ist
2004 - Einweihung des Platzes der verlorenen Orte im Stadtzentrum
2005 - Rankbepflanzung der Marktrückseite
 Kulturhaus

Am 13. Oktober 1949 erfolgte der Spatenstich für das Kulturhaus, die Eröffnung fand mit Kulturpark am 31. Januar 1952 statt. Das kulturelles Zentrum von Böhlen ist über die Kreisgrenzen hinaus bekannt und ist Sitz des Kulturverein Böhlen sowie des Leipziger Symphonieorchesters. In der Nacht vom 17./18. Juni 2002 zerstörte ein Brand, der durch Brandstiftung entstanden ist, vor allem den fast 1000 Besucher fassenden Großen Saal des Kulturhauses. Am 01.01.2006 erwarb die Stadt Böhlen zum symbolischen Preis von einem Euro das Haus vom Landkreis Leipziger Land. Im gleichen Jahr begann die Sanierung. Am 01.01.2007 übergab die Stadt die Betreibung des Hauses an die LDZ-Services GmbH.
2008 wurde der Große Saal nachdem Brand wieder eröffnet. Seit dem II.HJ 2011 betreibt die Kultur Betriebs GmbH das Kulturhaus.

 Freibad 1936 erbaut. 1991 an die Stadt übergegangen. 1999 umfassend saniert.
Besitzt jetzt Edelstahlbecken, eine moderne Chlor- und Dosieranlage, eine 65m lange Wasserrutsche und mehrere Wasserattraktionen.
Das Freibad liegt idyllisch am Waldrand und hat eigene Parkplätze. Seit 2005 ist es von der Kommune an einen privaten Pächter verpachtet.
 Stadtteil Großdeuben  
 Herrenhaus Großdeuben
 mit Landschaftspark

Um 1730 ließ der Leipziger Rats- und Handelsherr, Peter Hohmann, seit 1716 Besitzer des Rittergutes Groß- und Probstdeuben das zweigeschossige barocke Herrenhaus mit Mansarddach von dem bedeutenden Barockbaumeister Georg Mauer errichten. Zuvor hatte er wahrscheinlich durch Baumeister David Schatz, um 1710 das Torhaus errichten lassen.
1897 erwarb Bankier und Konsul Friedrich Jay die Gutsgebäude und ließ das Herrenhaus durch den bekannten Architekten Theodor Kösser umbauen. Um das einstige Herrenhaus entstand ein Landschaftsgarten im englischen Stil mit einer neobarocken Toranlage.
1907 wurde das Torhaus umgebaut und erhielt einen Anbau.
Bis 1988 nutzte die Bezirksdirektion für Straßenwesen das Gebäude.
Danach musste es 4 Brandanschläge überstehen, wobei Dach und Dachstuhl zerstört wurden. Mit Hilfe von Fördermitteln konnte die Stadt das Gebäude retten und 1999 fand das Richtfest statt. Die intensive Suche nach einem Investor für Herren- und Torhaus erwies sich als schwierige Aufgabe. Ab 2005 gehört das Ensemble einer ausländischen Eigentümergemeinschaft, ehe es 2012 an einem privaten Investor verkauft wurde, der das Herrenhaus behutsam sanierte und dort auch wohnt. Volkspark und Torhaus gehören ebenso zu seinem Anwesen.

 Katharinenkirche 1716 wurde die Katharinenkirche im barocken Stil durch den Baumeister David Schatz gebaut.
Besonders wertvoll ist die Fridericiorgel, die 1970 eingebaut wurde und aus der Kirche zu Cröbern stammt.
 Gründerzeit- und Jugendstilvillen
Im Stadtteil Großdeuben sind viele repräsentative, stattliche und sanierte Gründerzeit- und Jugendstilvillen, vor allem an der Hauptstraße (S 72) entlang zu bewundern.
 Ortsteil Gaulis  
 unberührte Pleißeauenlandschaft
Im Ortsteil findet sich noch Auenwald und Auenwiesenreste der Pleißeaue.
Seltene Vogelarten und heimisches Kleinwild sind dort zu beobachten.
 ehemalige Mühle
Das alte Mühlenhaus, um 1800 gebaut, liegt idyllisch in der Auenlandschaft, wurde aber völlig umgebaut und dient noch heute als Wohnhaus.
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